Die Besteigung des Hohen Ifen, eines der markantesten Berge der Allgäuer Alpen, stellt sicherlich den Höhepunkt dieser Tour dar. Auf dem Eugen-Köhler-Weg erklimmen wir frohen Mutes zu früher Stunde auf unschwierigem Weg den Ifen (2230 m), dessen Gipfelkreuz um 10:45 Uhr erreicht (2 ¼ h) wird. Nach kurzer Rast geht es zum Hahnenköpfle (2143 m), an dessem Fuß die Bergadlerhütte zur Rast einlädt (+ 30 min).
Bild 9: Blick seitwärts vom Ifen
Vom Hahnenköpfle (2143 m) führt ein markierter Weg zur Gottesackeralpe. Geologisch besonders interessant ist das öde und verkarstete Gottesackerplatteau, das sich zwischen Ifenmauer und den Oberen Gottesackerwänden auf ca 5 qkm ausbreitet. Das Plateau aus Schrattenkalk gilt als eines der anschaulichsten Beispiele für Verkarstung in den Alpen. Die Passage über die oft vertikal im Boden verlaufenden Kalkplatten ist trotzdem recht mühsam und verlangt einige Anstrengung.
Bild 9: Die Passage über den Gottesacker
Bild 10: Mars oder Ifen ?
Von der Gottesackeralpe (1832 m) (+ 1h) führt unser Weg talwärts durch das Kürental nach Wäldele (+ 2h). Alternativ kann man den Weg durch die Sonnenbergscharte (1963 m) zur Toreckscharte, dem einzigen Übergang an den Oberen Gottesackerwänden, nehmen und von dort über den Torkopf ins Mahdtal laufen. In Wäldele nehmen wir den Bus zum Mahdtalhaus, (0043/5517-6423) (1100 m) kurz vor Riezlern (1088 m). Das Mahdtalhaus ist Selbstversorgerhütte, bietet aber bis 17:30 Uhr kleine Speisen und Brotzeit. Mit seinen schönen Zimmern ist es für uns ein idealer Endpunkt unserer Tour.
Bild 11: Ankunft am Mahdtalhaus